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Transhumanismus – Welche Zukunft wollen wir?

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Transhumanismus – Welche Zukunft wollen wir?

Transhumanismus – Welche Zukunft wollen wir?

Vorbestellung. Lieferbar Ende Juni.

Transhumanismus ist kein Ideenkonstrukt einiger Technikfreaks, wie Elon Musk oder Ray Kurzweil, Googles ehemaliger Chief Scientific Officer. Transhumanistische Ideen haben unsere Kultur schon tiefer durchdrungen als mancher es vermuten mag.
Deshalb ist es notwendig, dass wir uns mit Hintergründen und Zielen dieser Weltsicht auseinandersetzen, denn Transhumanismus ist mehr als eine Ideologie, er trägt auch Züge einer postmodernen Religion. Deren Glaubenssatz ist, dass die Problemstellungen unserer Welt allein mithilfe der Wissenschaft gelöst werden können. Ihr Erlösungsversprechen sind die erwartbaren oder erhofften technischen Lösungen der Zukunft.

Gott ist tot – wir sind Gott, diesen Satz bestätigen laut einer repräsentativen Studie in Deutschland bereits 20% der Bevölkerung. Es ist eine rein materialistische Weltsicht, die den Menschen in der Lage sieht, die Evolution in die eigenen Hände zu nehmen. Transzendenz, Demut vor der Schöpfung oder nur vor der Komplexität biologischer Systeme treten angesichts einer szientistischen Euphorie in den Hintergrund.

Die Medizin ist eines der wichtigsten Felder für die Verwirklichung transhumanistischer Fantasien. Die Covid-19-Impfungen waren wohl der erste Schritt in diese Richtung. Sie waren die ersten gentechnischen Eingriffe, die an einem erheblichen Teil der Weltbevölkerung ausprobiert wurden. Sildefanil (Viagra©) oder auch Methylphenidat (Ritalin©) werden als Vorläufer transhumanistischer medizinischer Eingriffe bezeichnet.

Ein weiteres Beispiel für die transhumanistische Denkweise ist die Transgender-Ideologie, obwohl nur ein sehr geringer Prozentsatz der Bevölkerung das Gefühl hat, dass ihr Geschlecht bei der Geburt nicht mit dem gefühlten Geschlecht übereinstimmt.
Wie weit sind wir bereit zu gehen, im Verbesserungswahn des Menschen? Wo definieren wir die Grenzen zwischen Therapie und Enhancement? Was verbindet uns mit dieser Welt und wie können wir unsere Verwurzelung in ihr wiederfinden?
Harald Walach beschreibt das ganze Spektrum transhumanistischer Gedankenwelt. Es gilt, ihre Denkweise und ihre Auswirkungen in der Wirklichkeit zu verstehen, wenn wir uns frei über die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie informieren und entscheiden wollen, wie wir als Gesellschaft unsere Zukunft eigenverantwortlich gestalten.

Prof. Dr. Harald Walach ist klinischer Psychologe und blickt auf eine lange Tätigkeit als aktiver Wissenschaftler und Autor zurück. Er war und ist aktiv auf dem Gebiet der Evaluation von Komplementärmedizin, aber auch im Bereich der philosophisch-wissenschaftstheoretischen Grundlagendiskussion und auf dem Gebiet der Mystik und Spiritualität.

Sein Publikationsportfolio umfasst mehr als 220 begutachtete wissenschaftliche Arbeiten, 16 Bücher, darunter mittlerweile zwei belletristische und viele Buchkapitel. Seine Erfahrung mit und bei wissenschaftlichen Verlagen hat ihn davon überzeugt, dass ein Gegengewicht gegenüber der Monopolmacht großer Verlage nötig ist, und so hat er mit seinen Kollegen die Idee einer Publikationsgenossenschaft entwickelt. „Wer, wie ich, mittelalterliche Manuskripte in den Händen gehalten hat und Bücher, von denen es nur noch diesen einen Textzeugen gibt, der beginnt den Wert von guten Büchern zu verstehen“, sagt er über seine Motivation, nun in die Verlagsarbeit einzusteigen.

  • Hardcover
  • 360 Seiten
  • ISBN: 978-3-9997-0006-9
  • discorso Verlagsgenossenschaft
$10.81

Original: $30.90

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Transhumanismus ist kein Ideenkonstrukt einiger Technikfreaks, wie Elon Musk oder Ray Kurzweil, Googles ehemaliger Chief Scientific Officer. Transhumanistische Ideen haben unsere Kultur schon tiefer durchdrungen als mancher es vermuten mag.
Deshalb ist es notwendig, dass wir uns mit Hintergründen und Zielen dieser Weltsicht auseinandersetzen, denn Transhumanismus ist mehr als eine Ideologie, er trägt auch Züge einer postmodernen Religion. Deren Glaubenssatz ist, dass die Problemstellungen unserer Welt allein mithilfe der Wissenschaft gelöst werden können. Ihr Erlösungsversprechen sind die erwartbaren oder erhofften technischen Lösungen der Zukunft.

Gott ist tot – wir sind Gott, diesen Satz bestätigen laut einer repräsentativen Studie in Deutschland bereits 20% der Bevölkerung. Es ist eine rein materialistische Weltsicht, die den Menschen in der Lage sieht, die Evolution in die eigenen Hände zu nehmen. Transzendenz, Demut vor der Schöpfung oder nur vor der Komplexität biologischer Systeme treten angesichts einer szientistischen Euphorie in den Hintergrund.

Die Medizin ist eines der wichtigsten Felder für die Verwirklichung transhumanistischer Fantasien. Die Covid-19-Impfungen waren wohl der erste Schritt in diese Richtung. Sie waren die ersten gentechnischen Eingriffe, die an einem erheblichen Teil der Weltbevölkerung ausprobiert wurden. Sildefanil (Viagra©) oder auch Methylphenidat (Ritalin©) werden als Vorläufer transhumanistischer medizinischer Eingriffe bezeichnet.

Ein weiteres Beispiel für die transhumanistische Denkweise ist die Transgender-Ideologie, obwohl nur ein sehr geringer Prozentsatz der Bevölkerung das Gefühl hat, dass ihr Geschlecht bei der Geburt nicht mit dem gefühlten Geschlecht übereinstimmt.
Wie weit sind wir bereit zu gehen, im Verbesserungswahn des Menschen? Wo definieren wir die Grenzen zwischen Therapie und Enhancement? Was verbindet uns mit dieser Welt und wie können wir unsere Verwurzelung in ihr wiederfinden?
Harald Walach beschreibt das ganze Spektrum transhumanistischer Gedankenwelt. Es gilt, ihre Denkweise und ihre Auswirkungen in der Wirklichkeit zu verstehen, wenn wir uns frei über die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie informieren und entscheiden wollen, wie wir als Gesellschaft unsere Zukunft eigenverantwortlich gestalten.

Prof. Dr. Harald Walach ist klinischer Psychologe und blickt auf eine lange Tätigkeit als aktiver Wissenschaftler und Autor zurück. Er war und ist aktiv auf dem Gebiet der Evaluation von Komplementärmedizin, aber auch im Bereich der philosophisch-wissenschaftstheoretischen Grundlagendiskussion und auf dem Gebiet der Mystik und Spiritualität.

Sein Publikationsportfolio umfasst mehr als 220 begutachtete wissenschaftliche Arbeiten, 16 Bücher, darunter mittlerweile zwei belletristische und viele Buchkapitel. Seine Erfahrung mit und bei wissenschaftlichen Verlagen hat ihn davon überzeugt, dass ein Gegengewicht gegenüber der Monopolmacht großer Verlage nötig ist, und so hat er mit seinen Kollegen die Idee einer Publikationsgenossenschaft entwickelt. „Wer, wie ich, mittelalterliche Manuskripte in den Händen gehalten hat und Bücher, von denen es nur noch diesen einen Textzeugen gibt, der beginnt den Wert von guten Büchern zu verstehen“, sagt er über seine Motivation, nun in die Verlagsarbeit einzusteigen.

  • Hardcover
  • 360 Seiten
  • ISBN: 978-3-9997-0006-9
  • discorso Verlagsgenossenschaft
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